Stoffliches - Ein Blog

Alle Einträge aus 2018

21.6.2019
Jackie Abrams schafft, farbenfrohe Gefäße in Formen, die als unverwechselbare Einheiten gewebt, genäht, geschichtet und konstruiert werden. Jedes Gefäß kann einzeln stehen oder mit anderen Figuren in Unterstützung und Einheit verbunden werden.Sie arbeitet mit jedem Stück, während es sich entwickelt, arbeitet intuitiv und läßt einen Dialog mit den Farben und Texturen der Materialien entstehen. Ihre Materialien umfassen Archiv- und Recyclingpapiere, Sand, Acrylfarbe, Seiden- und Baumwollgewebe, Draht, recycelte Plastiktüten, Enkaustikwachs, Garn, Knöpfe, Steine und mehr.
http://www.jackieabrams.com/elemental-vessels.html

14.6.2019
Przemek Podolski und Marta Basandowska aus Krakau präsentieren eine neue Ausdruckform.  Ihre Grundlagen sind Technologie, Wissenschaft und konzeptionelle Vorstellungen der Raumstruktur. String Art Installationen sind Zehntausende von geraden Linien, die sich im Raum schneiden und ein dreidimensionales Objekt erzeugen. Die Vervielfachung ihrer Zusammensetzung erweckt den Eindruck einer erweiterten Realität.
https://www.boredpanda.com/string-art-installations-przemek-podolski/?utm_source=google&utm_medium=organic&utm_campaign=organic

9.6.2019
James Fox ist ein national und international anerkannter schottischer Textilkünstler, der ursprünglich aus Glasgow stammt und heute in Lancaster im Nordwesten Englands lebt. James verwendet hauptsächlich Maschinenstickereien und Reverse-Applikations-Techniken und schwelgt in der Nebeneinanderstellung von Muster und Motiv, um Wandbehänge in verschiedenen Größen zu kreieren.
https://www.textileartist.org/james-fox-from-conception-to-creation

6.6.2019
Die deutsch- französischen Künstlerin Caroline Achaintre wendet tradierte Techniken wie Tapisserie, Aquarell und Keramik unkonventionell an. Sie arbeitet konzeptionell im Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
https://text-textur-textil.blogspot.com/search/label/aktuell

3.6.2019
Paulien van Asperen findet, dass  Weben ihr die Möglichkeit gibt, Ideen, visuelle Elemente aus der Welt um sie herum und Inspirationen aus der Kunst in echte Gewebe zu verwandeln. Was sie wirklich fasziniert, sind repetitive abstrakte Elemente, die Bewegung und Tiefe erzeugen oder sogar optisch irreführend für das Auge sind. Diese Elemente in Farbe und Textur und sich verschiebende, aber repetitive Muster zu arrangieren, findet sei sehr spannend.
https://www.paulienvanasperen.com/works/

1.6.2019
Muffy Clark Gill hat sich schon in der High School für Batik interessiert. Auf einer Reise nach Uganda besuchte sie zufällig eine Ausstellung über Kunsthandwerk aus Batik. Sie war so begeistert, dass sie zu Hause erst in ihrer Pfadfindergruppe mit Batik experimentierte und dann später weiter daran arbeitete. Vor zwanzig Jahren wurde Batik dann zu ihrem primären Medium. Hier ein englischsprachiges Interview mit ihr und viele schöne Bilder.
https://zoneonearts.com.au/muffy-clark-gill/

29.5.2019
Die Leidenschaft für Farbe und Textilien zu integrieren, ist das, was Barbara Shaw antreibt. Sie schafft komplexe farbenfrohe Collagen aus genähten Stoffresten, die jeweils bewusst und sorgfältig ausgewählt werden, um einen bestimmten Look zu erzielen. Zum Leben bringt sie ihr Kunstwerk mit Textilresten in leuchtenden und subtilen Farben, funkelnden Stoffen für Licht, Chiffonbändern für Schattierungen, Spitzen für komplizierte Details und Tweed für Texturen.    https://www.textileartist.org/barbara-shaw-painterly-fabric-collages

26.5.2019
Merill Comeau kreiert Installationen, Wandbehänge und Kleidungsstücke. Sie schreibt Geschichten über Erinnerung, Reparatur, Regeneration und Frauenerfahrungen. Merill kommentiert in ihrer Arbeit die gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen. Ihre Stoffkompositionen erforschen historische und zeitgenössische Frauenrollen.
https://www.merillcomeau.com/portfolio

21.5.2019
Josefina Concha interessiert die Verbindung von Prozess und Material und die Art und Weise, wie sie sich auf Bild und Form im Raum bezieht. Natürliche Gegenstände wie Haut, Haare, Pflanzen und Tiere inspirieren sie in ihrer Arbeit. Sie liebt die handgefertigte und zarte Qualität des Garns.  Beim Nähen achtet sie darauf, das Material in etwas Neues und Einzigartiges zu verwandeln. 
https://www.josefinaconchae.com/untitled

17.5.2019
Manca Ahlin macht Spitze im Großformat, an Häuserwänden oder durch Räume hindurch. Bei MANTZALIN  sieht man individuelle handgefertigte Arbeiten (funktionale Schirme, Wanddekorationen, Objekte, was auch immer....), die auf den Techniken der Klöppelspitze basieren, die Manca mit zeitgenössischem Design verbindet. Sie klöppelt mit unkonventionellen Materialien, die sie anstelle des dünnen Fadens verwendet, von Metalldraht über Kabel bis hin zu dickem Seil. 
http://mantzalin.com/

15.5.2019
Die Weberin Outi Martkainen aus Finnland will Material und Textiltechniken frei zu kombinieren, mit modernen Werkzeugen oder auch ohne Weberei. Ihre ganze Arbeit bestehe darin, große textile Techniken voranzubringen und ihnen die gleiche Bedeutung wie Farbe in der Malerei oder ein anderes Medium oder eine andere Kunstform zu geben.  Was Kunst ist oder nicht, sei nicht mehr das große Thema.
https://zoneonearts.com.au/outi-martikainen/

13.5.2019
Suhandan Özay Demirkan sagt über ihre Kunst: " Meine Textilarbeit basiert auf Konzepten oder Bildern ... Mal eine aus der Vergangenheit bezogene Form, mal ein Symbol oder ein Design... Das anatolische Erbe inspiriert und bereichert meine Kreativität nicht nur in den bekannten identifizierten Formen, sondern auch in meinen Forschungsarbeiten und Projekten.
http://www.suhandanozay.com/

11.5.2019
Lia De Jonghe sagt von sich: "Ausgangspunkt der Arbeit ist in der Regel ein Foto, bei abstrakten Arbeiten ist jedoch das Material selbst der Ausgangspunkt. Ich erkunde das Foto, meist ein Porträt oder ein Haus, indem ich es zeichne. Wenn dies zu einem interessanten Ergebnis führt, beginne ich mit der Arbeit an Stoff mit Nadel und Faden. Ich male das Bild noch einmal auf den Stoff. Jeder Stich muss konzentriert werden, um sich der Zeichnung auf Papier zu nähern. Der Raum zwischen der Zeichnung auf Papier und der Zeichnung auf Stoff ist für mich spannend. Dabei werden Sticke gemacht und oft wieder aufgetrennt, Stoffe hinzugefügt, weggeschnitten und so weiter. So entsteht ein ausgearbeitetes Bild, in dem für den aufmerksamen Betrachter die Suche oft noch sichtbar ist.
http://liadejonghe.nl/

9.5.2019
Tünde Újszászi studierte an der Moholy-Nagy University of Art and Design Budapest (MOME) und schloss mit einem MA Textile Designer ab. In dieser Zeit hatte sie Gelegenheit, ein Semester an der Aalto University in Helsinki zu verbringen, was ihr Blickfeld erweiterte und ihr half, ihre Bildsprache weiterzuentwickeln. Danach setzte sie ihre akademische Ausbildung an der Fakultät für Kunst und Design (Lehramt) fort und schloss mit einem Master ab. Ihre Werke wurden in verschiedenen Gruppenausstellungen in Helsinki, München, Prag, Lugano und Guimarães gezeigt und in eine öffentliche Sammlung der Contextile Biennial, Guimarães, Portugal, aufgenommen.
Ihre Installationen drücken durch eine besondere Webtechnik und kleine, gefaltete Leinwandstücke ihre Sehnsucht aus, die Zeit zu konservieren und anzuhalten, um ihre Angst vor dem Unbekannten und der eigenen Vergänglichkeit zu überwinden.   http://tundeujszaszi.com/works

7.5.2019
Flo Snook sagt von sich: Ich bin fasziniert von der Beziehung der Menschen zum Meer. Ich liebe es zu beobachten, wie wir damit leben und arbeiten, wie wir versuchen, einer so mächtigen Naturgewalt unseren Willen aufzuzwingen.  Ich sticke und näte von Hand, sobald die Leinwand auf den Rahmen gespannt ist. Ich habe Maschinenstickerei noch nie gemocht - für mich nimmt sie mir die ganze Freude am Nähen.
https://zoneonearts.com.au/flo-snook/

29.4.2019
Brankica Zilovivic stickt auf Papier und auf Zement und sie schafft Installationen. Schauen Sie sich ihre Website und die Punkte: "embroidery, paper and thread, concrete und installations and sculpture" an: http://brankica74.wixsite.com/brankicazilovic/embroidery

26.4.2019
Gerda Schimmel aus den Niederlanden arbeitet mit Pergament, Leinen, Wolle, Draht, Zellstoff etc. Auch Theaterfiguren schafft sie. Auf Ihrer Website kann man alles bewundern: http://www.gerdaschimmel.nl/
Sie hat auch ein Video gedreht, in dem man sehen kann, wie sie ihre runden Kunstwerke fältelt:
https://www.youtube.com/watch?v=eqNnemk3UEY

24.4.2019
Margaret Crowthier sagt von sich: "Meine Ausbildung war in Malerei und Kunstunterricht, ich unterrichtete einige Jahre in London. Ich begann in den 1980er Jahren im Atelier von Elda Abramson zu weben und entwickelte meine eigenen Techniken zur Herstellung dreidimensionaler Arbeiten, sowohl hängend als auch freistehend. Dies ist nach wie vor ein Gebiet, in dem ich experimentiere, unter anderem mit Konstruktionen mit Techniken, die nichts mit Tapisserie zu tun haben. Vieles meiner Arbeit wird jedoch gewebt, aber mit zusätzlichen Kett- und Schussfäden, die von Hand manipuliert werden. Ich verwende hauptsächlich starre Garne wie Sisal und Papier."
http://www.thebritishtapestrygroup.co.uk/artist/margaret-crowther/

22.4.2019
Elena Fiore ist in geboren und aufgewachsen in Mailand. Auf ihrer letzten Reise nach Spanien fühlte sie sich wie von einem Blitz getroffen: Sie sah Barcelona und entdeckte Gaudi. Ihr Herz schlug Purzelbäume beim Anblick all dieser Mosaike. Sie  entschied sich spontan, künftig Dekoration zu schaffen, als Mosaik, Pappmaché, Dekoration, in Zeitschriften und Büchern.
http://www.elenafiore.it/cucito_creativo.html

20.4.2019
Nach dem Weben und Malen auf Seide lernte Claudine Janik 2001 die Welt des Patchworks kennen. Sehr schnell wollte sie ihre eigenen Stoffe kreieren. Es war daher ganz natürlich, dass sie sich der Pflanzenfärbung, dem chemischen Färben und dem Bleichen zuwandte. Gleichzeitig lernte sie auf ihren Reisen in China, Korea, Japan, Indien und Japan mehrere traditionelle Shibori-Techniken kennen.... Ihre aktuelle Arbeit kombiniert zunehmend persönliches Shibori mit der Verfärbung schwarzer Stoffe. Die dabei entstehenden Stoffe werden dann in Patchwork oder einfachen Wandpaneelen montiert oder als Gemälde präsentiert.
http://claudinejanik.free.fr/

17.4.2019
Lisa Kokin erzählt: "Auf einer Reise nach Amsterdam im Herbst 2006 ging ich früh morgens spazieren und stolperte über eine große Anzahl von Buchfragmenten, die ein Mann zum Recycling auf den Bordstein gelegt hatte. Es gab Buchumschläge von Romanen und Schachteln mit geschnittenen Buchabschnitten, die mit Klebeband umwickelt und teilweise nummeriert waren. Ich konnte nicht verstehen, warum sich jemand die Mühe gemacht hatte, eine so große Menge an Buchseiten zu zerschneiden und zusammenzukleben. Ich habe alles schnell eingepackt, bevor die Müllabfuhr kam. Eine glücklichere Begegnung wäre schwer vorstellbar, denn Bücher und Buchteile haben in meiner Arbeit längst einen hohen Stellenwert. Die Skulpturen dieser Serie gehören sind das Ergebnis meines Funds an diesem glücklichen Morgen in Amsterdam.   http://www.lisakokin.com/book-art-small-sculptures-one.html

12.4.2019
Dorte Jensen sagt von sich: " Ich mache meine Bilder aus Fotos, die ich zu dem gewünschten Ausdruck forme. Mit diesem Muster schneide ich Stoffe in verschiedenen Farben und nähte sie Schicht für Schicht, bis das Bild fertig ist. Aus der Ferne gesehen sieht es so aus, als wären die Bilder Gemälde, aber wenn man näher kommt, entdeckt man eine andere Textur, die sich von der in gemalten Bildern unterscheidet. Die Technik verleiht den Bildern einen photorealistischen Ausdruck und eignet sich daher hervorragend für Portraits, die - wenn gewünscht - ganz wie das Modell sein können."
http://www.stofbilleder.dk

10.4.2019
Amarjeet Nandhra ist Künstlerin und Dozentin mit Sitz in West-London. Mit ihren Arbeiten untersucht sie die Geschichte, die gewöhnliche Objekte in einem sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Umfeld erzählen.  Ein prägendes Merkmal ihrer kreativen Praxis ist ihre Leidenschaft für den Druck.
http://www.amarjeetnandhra.com

7.4.2019
Yong Joo Kim ist eine preisgekrönte Künstlerin der Society of Arts and Crafts (SAC) und NICHE mit einer umfangreichen Sammlung von Ausstellungen in Europa, Asien, Nordamerika und Australien. Sie gilt als Pionierin in der Verwendung von Klettverschlüssen als Material für die Kunst. Ihre Arbeiten sind ein Mittelding zwischen tragbaren Skulpturen und der Installation.
http://yongjookim.tumblr.com/tagged/news

4.4.2019
Christine Gatelier macht Filetstickerei. Erst wird das Netz geknüpft. In die Maschen dieses Netzes wurden dann die Muster eingestickt. Die Technik ist uralt. Der Krieg von 1914 bis 1918 war die Ursache für den ersten Rückgang der bestickten Netze, da Frauen die im Krieg mobilisierten Männer ersetzen mussten. Der 2. Weltkrieg und die darauf folgende Zeit gaben dieser Stickerei beinahe den Todesstoß. Heute bemühen sich Vereine wie „L’Arbre aux Fouletots“ um die Sammlung, Förderung und Entwicklung dieser Kunst. https://www.broderie-sur-filet.fr/

2.4.2019
Els van Baarle arbeitet mit Textilien und Papier. Inspiration findet sie in der Vergangenheit, insbesondere der klassischen Antike. Ruinen, die von den Elementen verwittert sind, zeigen faszinierende Oberflächen mit einer Vielzahl von Texturen, Farben und Spuren. Sie übersetzt diese Inspiration in Stoff und Papier. Van Baarles Werk ist langsam und sorgfältig aufgebaut, Farbe und Wachs werden aufgetragen, Schicht für Schicht, dieser Rhythmus wird mehrmals wiederholt. Auf diese Weise entstehen komplexe Oberflächen mit unendlichen Farbnuancen und Tiefen.
www.elsvanbaarle.com

31.3.2019
Mathias Ouvrard stammt aus Quimper in der Bretagne und begann mit 14 Jahren zu sticken. Seine Großmutter zeigte ihm Teile von alten Trachten aus der Familie und weckte so sein Interesse  an Trachten und Stickereien. Er hat eine atemberaubende Karriere gemacht. So arbeitete er im Jahr 2012  mit an der Herbst/Winter-Kollektion des Studios Alexander McQueen.
https://www.facebook.com/mathiasbroderie/

28.3.2019
Gabi Mett schreibt in ihrem Blogeintrag vom 28. März über die Weberin Catherine Labhardt, die vor allem mit Seidengarnen webt. Sie zeigt wunderbare Bilder von Tapisserien. "Catherine Labhart kennzeichnet ihre Bilder durch einen mehr oder weniger versteckten kleinen Schlitz im Gewebe. Sie bezieht sich damit auf eine von Navajo-Indiandern befolgte Regel, die verhindern soll, dass sich die Seele der Weberin im Gewebe verfängt."
http://gabi-mett.de/schau-genau-und-lies-ein-wenig-mehr/

25:3.2019
Christine Fayon schafft sehr farbenfrohe Werke mit Stoffen und jeder Menge anderem Zubehör aus Indien, Mittelamerika und Asien. Als Meisterin der Akkumulationskunst ist ihre Hauswerkstatt eine echte Ali Baba-Höhle, in der Stoffe, Bilder und Objekte, Erinnerungen an Reisen und Werke anderer Künstler, gestellt oder aufgehängt und akkumulier werden.
http://christinefayon.eklablog.fr/

22.3.2019
Frances Crowe sagt von sich: "Ich bin eine Textilkünstlerin aus Roscommon in Irland. Meine Inspiration beziehe ich aus den Landschaften und der Umgebung meines Studios.
Ich arbeite mit einer Vielzahl von Materialien, Farben, Collage, Mischtechnik - aber mein primäres Material sind die Fasern. Ich sammle gerne Materialien wie Wolle, Seil, Baumwolle und verwinde und verwandle sie zu individuellen, originellen Kunstwerken."
http://www.francescrowe.com/

20.3.2019
Haruko Watanabe schafft Kimonos im modernen Design. Was den modernen Design-Kimono betrifft, so steht der Meisen-Kimono an erster Stelle in Bezug auf sein frisches Design, seine leuchtenden Farben, seine Beliebtheit und seinen Umfang der Produktion.  Das Design und das Muster des Meisen-Textils waren in der Frühphase eher einfach, z.B. Streifen ("Shima"), Cross-Ikat ("Juji Kasuri") oder Fahnen-Ikat ("Yagasuri") bis in die späte Meiji und Taisho-Periode (ca. 1900er bis 1920er Jahre). Nachdem eine neue Webtechnik erfunden wurde, wurde das farbenfrohere und kühnere Design des Meisen-Textils produziert. Esheißt, dass es unter den Webern Wettbewerbe mit Meisen-Kimono-Design gab.  Haruko Watanbes Sammlung konzentriert sich zufällig hauptsächlich auf den Meisen-Kimono, sie möchte möchte offen sein für alle Arten.   http://www.contemporary-design-kimono.com/

17.3.2019
Cresside Collette sagt von sich: Als Tapisserieweberin mit Engagement und Freude an der Erforschung textiler Formen hat sich meine Arbeit durch das Interesse entwickelt, sich auf die Figur- und Landschaftsformen als Thema zu beziehen.
http://www.cressidecollette.com/portfolio.htm

14.3.2019
Verena Sieber-Fuchs lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Zürich, ist aber ihrer Heimat und Herkunft immer verbunden geblieben. Sie verwendet ganz ausgefallene, nichttextile Materialien. Diese schneidet oder reisst sie in kleinste Teile, um sie dann wieder zusammen zu stricken oder zu verhäkeln. Es entstehen wunderbare Gebilde, Schmuck, Objekte – auch Tücher. Die Materialien werden aus ihrem ursprünglichen Kontext genommen und bekommen eine neue Bedeutung. Es entstehen interessante Strukturen, eine neue wunderbare haptische Qualität, überraschende Formen und Farbeindrücke.   https://www.verenasieberfuchs.ch/1/1712.3.2019

12.3.2019
Gay Lasher: Angesichts von Schneiderinnen, Schnittmustermacherinen und Strickerinnenn auf beiden Seiten ihrer Familie ist es nicht verwunderlich, dass am Anfang  von Gay Lashers künstlerischer Karriere Fasern standen. Nach einer Laufbahn als Weberin, Batikkünstlerin, Fotocollagekünstlerin und Psychologin kam Gay 2003 schließlich zu Kunstquilts.
http://www.gayelasher.com/index.html

9.3.2029
Willemien de Viliers ist eine südafrikanische Künstlerin und Schriftstellerin. Sie bestickt feine Stoffe und sagt von sich, sie habe große Probleme, solche feine Gewebe mit ihren groben Arbeiterhänden zu bearbeiten, oft bleibe sie hängen. Wie fein sie trotzdem arbeitet, kann man sich hier ansehen:
https://www.willemiendevilliers.co.za/stitched-work

7.3.2019
Die Lieblingstechnik von Véronique Cardinael ist die freie Stickerei, die sie oft in Kombination mit alten Textilien, Stickereien, alten und neuen Spitzen verwendet. Zusammen bilden sie die Geschichte in kleinen Stoffheften und Leporellos.
http://overtextielkunst.nl/2018/10/19/veronique-cardinael/
https://www.facebook.com/538417189599248/videos/300084844197953/?t=18

5.3.2019
Debbie Lyddon ist eine Künstlerin und Designerin mit Sitz in Wells-next-the-Sea, Norfolk, Großbritannien. Sie erkundet Landschaft und Ort und nutzt Mischtechniken wie Kleidung, Skulptur, Installation und Zeichnung. Ihre Inspiration kommt vom Erleben und der Aufmerksamkeit für ihre Umgebung.
Sie sagt: "Die Verwendung von Salz ist zu einem wesentlichen Bestandteil meiner Erforschung der Veränderungsprozesse in der Umwelt und im Laufe der Zeit geworden. Wenn Salz mit Wasser vermischt wird, löst es sich auf. Wenn das Wasser langsam verdampft, zeigt sich die kristalline Struktur des Salzes. Dieser zyklische Prozess braucht Zeit und viele der von mir hergestellten kleinen Salinen können bis zu sechs Wochen brauchen, bis der Prozess abgeschlossen ist."
http://debbielyddon.co.uk/gallery-2/

3.3.2019
Brankica Zilovic Chauvin lebt in Paris.  Sie stickt, arbeitet mit Papier und Faden und auch mit Beton! Auch ihre Installationen sind sehenswert. Sie stickt unter anderem Skalps!
http://brankica74.wixsite.com/brankicazilovic/embroidery

25.2.2019
Minna Rothman ist eine Tapisseriekünstlerin, die Wandteppiche nach ihren Originalentwürfen herstellt.  Minna betrachtet den handgewebten Wandteppich als eine Kunstform, die oft die Grenzen zwischen Malerei und Skulptur verwischt. Handgewebte Tapisserie wurde zu einer Vollzeitleidenschaft von Minna Rothman, nachdem sie sich von der komplexen Klimamodellierung zurückgezogen hatte. Während sie bei der Präsentation ihrer wissenschaftlichen Forschungen Grafik- und Computerdesign verwendete, studierte sie auch Zeichnung und Malerei am Museum of Fine Arts in Boston. Im Ruhestand nahm sie an Workshops mit einer Reihe von Tapisseriekünstlern und Webern teil.   https://www.mzrstudio.com/new-page

22.2.2019
Mary M. Mazziotti sagt: "Ich fertige Memento mori in einer Vielzahl von Materialien, von bestickten Textilien bis hin zu Großflächenplakaten. Die Absicht der Arbeit ist es, den Betrachter zu ermutigen, sich der ephemeren Natur des Lebens, der Nationen und der menschlichen Bemühungen bewusst zu werden. Ungeachtet der Ernsthaftigkeit des Themas versuche ich, die Botschaft mit mehr Witz als Morbidität zu vermitteln. Seit 2017 konzentriere ich mich den größten Teil meiner Arbeit auf die Widerstandskunst gegen die Regierung von Genosse Trump und seinen Schergen. http://www.mazziottiart.com/portfolio/cradle-gravegallery/18.2.2019

Ilaria Margutti ist eine Künstlerin und Lehrerin für Zeichnen und Kunstgeschichte. Seit 2007 stickt die Künstlerin inspiriert durch ein Treffen mit der Stickereilehrerin Rosalba Pepi ihre Bilder. Stickerei ermöglicht ihr, ihre poetischen Stimmungen auszudrücken.
http://www.artemorbida.com/2019/02/12/interview-with-ilaria-margutti/?lang=en

16.2.2019
Patrick Ahern sagt von sich: "Ich hätte nie gedacht, dass Häkeln etwas ist, was ich nicht konnte, weil es nicht das war, was Männer tun sollten. Als ich anfing zu häkeln, tat ich es, um ein Mädchen zu beeindrucken - also dachte ich gar nicht nach! Das Einzige, was ich zustande gebracht habe, war Kleidung und Accessoires. Glücklicherweise habe ich nie die richtige Größe hinbekommen und ich benutzte nur untragbare Wolle, also habe ich andere Dinge gehäkelt.  https://patahernart.com/section/443008-tapestry.html

12.2.2019
Rahel Suter-Portmann näht seit 2014 ein Tagebuch. Sie sagt auf ihrer Website: " Seit etwas mehr als einem Jahr gibt es das gelbe Tagebuch I, das ich jeweils ganz spontan und mit dem was ich finde, was anfällt im Haushalt, was ich zur Seite lege, was mich anspricht usw. direkt in ein kleines Büchlein nähe. Manchmal ist der Verlauf der Jahreszeiten sichtbar, mal das was ich esse und trinke, ein anderes Mal wo ich unterwegs war - tagebuchartig eben!"   http://www.goodvibration.ch/genaumlhtes-tagebuch.html

9.2.2019
Für Dionne Swift bieten die Größe, Emotion und Energie von Landschaften die Inspiration, um energiegeladene Zeichnungen und Textilien zu schaffen. Die Kraft der Elemente: Wind, Regen, Meer werden in Schichten übersetzt: auf Papier und auf Stoff.  Dionne näht, wenn sie zeichnet, zeichnet, wenn sie näht - mit ihrer Nähmaschine als Zeichenwerkzeug. Stickerei muss keine langsame, statische Meditation sein, sondern ist lebendig, lebhaft und sprudelnd.  https://www.dionneswift.com/stitched-artwork

7.2.2019
Galit Einav sagt über ihre winzigen Kunstwerke: "Das Thema "Benutzen und Wegwerfen" führte mich zu einer Reihe von Schmuckstücken, die ich auf recycelten Bierdeckeln entworfen habe. Gebrauchte Korken, Streichhölzer, Textil-, Metall- und Silberdrähte, Perlen, Zeitungs- und Acrylfarben werden aneinander gelehnt. Jeder Anhänger hat eine Nummer, die auf einem Silberstück aufgedruckt ist."
https://www.artsthread.com/profile/galit-einav/

3.2.2019
Connie Pickering Stover sagt von sich: "Meine Kunst ist im Handwerk der Stickerei verwurzelt, nimmt aber ihre visuellen Signale aus der zeitgenössischen abstrakten Kunst auf. Meine fertigen Leinwände bieten ein unerwartetes taktiles Erlebnis, das nicht dadurch dupliziert werden kann, dass immer "perfekte" Stiche ausgeführt werden - daher sind organische Unebenheiten und Knoten meist willkommen. Ich betrachte jedes fertige Kunstwerk als Kurzgeschichte: klein in der Größe, aber mit einer vollständigen Erzählung."
http://conniepickeringstover.com/gallery-of-slides/

1.2.2019
Caroline Kirton sagt von sich: "Ich würde meine Arbeit als figuratives Textildesign bezeichnen, obwohl ich meine Arbeit immer als Bildende Kunst betrachtet habe, da das Gesamtkonzept hinter der Arbeit immer ebenso wichtig war wie die fertige Gestaltung des Bildes.  Eine Reihe von Dingen prägen meine Praxis: Erstens betrachte ich mich als Beobachterin der menschlichen Natur, ich fange gerne Momente in der Zeit ein, die mich bewegen oder amüsieren.  Ich interessiere mich auch für das Konzept der bedingungslosen Liebe und wie sich dies in Beziehungen innerhalb der Familie übersetzt oder einfach nur, wie einige Menschen Verwalter anderer sind.  In erster Linie erzähle ich gerne die Geschichten anderer Leute."  http://www.textilecurator.com/home-default/home-2-2/caroinekirton/

29.1.2019
Barbara Heller wählt aktuelle Themen im Bewusstsein der Zerstörung unserer Gesellschaft und der Natur. Zunehmend findet sie Wege, in ihrer Arbeit eine neue hoffnungsvolle Dimension auszudrücken, was sich in "Divine Sparks" zeigt. Besonders gut gefällt mit eine Tapisserie mit dem Titel Stonewall Blues weiter unten auf der Seite.
https://www.textile-forum-blog.org/2018/12/divine-sparks-barbara-heller/

24.1.2019
In den letzten zwanzig Jahren hatte Imelda Connolly einen geheimen Traum. Den Traum, Künstlerin zu werden. Aber auch ohne formale Ausbildung fröhnte sie ihrer Leidenschaft und schuf kleine Textilcollagen. Sie hatte aber nie den Mut, das was sie machte, anderen zu zeigen. In diesem englischsprachigen Interview erzählt Imelda darüber, wie sie Mut in ihrer Kreativität findet, indem sie Teil einer Gemeinschaft von Textilbegeisterten ist und wie das Legen, Schichten und Mischen von Fäden mit der Nadel zu einem integralen Bestandteil ihrer Arbeit geworden ist. https://www.textileartist.org/imelda-connolly-embracing-creative-confidence

22.1.2019
Mit einem angeborenen Sinn für Recht und Unrecht und einem tiefen Einfühlungsvermögen für die Menschheit schafft Julie Peppito Skulpturen, Collagen, Zeichnungen, Steppdecken und Wandteppiche, um eine Geschichte, eine Idee oder soziale oder politische Kommentare darzustellen. Julie integriert nahtlos Kunststoffstreu, Objekte aus der Natur und Sammelobjekte sowie gezeichnete und gemalte Bilder in ihre Arbeiten. Sie arrangiert und verändert ihre Komposition, bis sie glücklich ist, näht sie dann zusammen und fügt genähte, sich wiederholende Muster und Farben hinzu, um ihre Arbeit zu beenden.
https://www.textileartist.org/imelda-connolly-embracing-creative-confidence

19.1.2019
Mariette Rousseau-Vermette aus Kanada sagt, die Arbeit mit edlen Materialien, ob alt oder neu, ermögliche eine Evolution, die Tradition und Hightech vereint. Wissenschaftliche Entdeckungen erlaubten, neue Forschungsgebiete zu erschließen. Die Natur habe sie seit meiner Kindheit enorm beeinflusst, sei ein großer Teil von ihr und Quelle der Begeisterung und Energie. Ihr Ziel ist es, eine Harmonie zwischen Licht, Farbe, dem Reichtum der Materialien und den Umgebungen, in denen sich ihre Werke befinden, zu schaffen.  http://www.browngrotta.com/Pages/vermette.php

17.3.2019
Adeline Contreras lebt und arbeitet in Pélussin in Frankreich. Sie macht aufregende Skulpturen, die z.B. wie die Nester exotischer Vögel aussehen. http://www.adelinecontreras.fr/

14.1.2019
Nike Schroeder schafft beeindruckende Installationen aus unzähligen einzelnen Fäden. Faszinierend was alles möglich ist, wenn man einem Material seine ursprüngliche Nutzbarkeit entzieht. Nicht nur ein visuelles, sondern auch ein haptisches Erlebnis. Nike Schröder wurde in Hamburg geboren und lebt heute in Los Angeles. http://www.nikeschroeder.com/

12.1.2019
Jewgeniya Kaganovichs Installation "Grow" war eine Reihe von Dauerinstallationen in einer Reihe von öffentlichen Gebäuden in der ganzen Stadt Milwaukee und der Umgebung. An jedem Standort wuchs im Laufe der Zeit ein System von miteinander verbundenen pflanzenartigen Formen, das einen sich selbst vermehrenden Organismus in mehreren Entwicklungsstadien simuliert und wiederverwendbare Plastiktüten als Ausgangsmaterial verwendet. Die Kunststoffschichten wurden zu einer leder- oder hautähnlichen Oberfläche verschmolzen, zu pflanzenähnlichen Gebilden geformt, mit einem Plastiksack "Faden" verbunden und mit Plastiksäcken gefüllt, wodurch ein System aus einem einzigen Material, wiederverwendbarem Kunststoff, entstand.
http://yevgeniyakaganovich.com/2017/03/grow/

9.1.2019
Véronique Porot sagt über ihre Kunst: Ich kreuze die Fäden nach meinen Wünschen und meiner Vorstellung. Die Offenheit gegenüber der Außenwelt treibt mich an, Verbindungen zu knüpfen, indem ich Spuren hinterlasse. Im Laufe der Zeit spinne ich Themen, die mir lieb und teuer sind: die Meereswelt, die Tierwelt, die Pflanzenwelt, die Weiblichkeit, geometrische Formen..... Inspiration finde ich in der Atmosphäre eines Ortes, den Farben der Zeit und meiner Stimmung des Tages. Das sind die Elemente, die meine Arbeit leiten werden. Meine Verbundenheit mit der Bretagne, ihrem Himmel, ihren Gezeiten und ihrem besonderen Licht sind für mich eine schöne Quelle der Inspiration. So lassen die Materialien, die Farben, die Transparenz und das Licht die Garne vibrieren und geben dem Traum Platz. https://www.veroniqueporot.com/fr/galerie-photos/

6.1.2029
Gegenstand der neuen Arbeit der amerikanischen Künstlerin Deborah Kruger sind Vogelzug, Lebensraumzerstörung und der daraus resultierende Dominoeffekt. Ihre Arbeit bezieht sich auch auf die Migration von Menschen, die ebenfalls durch den Verlust von Lebensräumen durch Krieg, Wirtschaft und Klimawandel betroffen sind.  Sie kreiert abstrakte Arbeiten mit Federn, viel davon inspiriert durch das Zwitschern und die fantastischen Formen, die durch die Migration von Staren entstehen.
https://www.deborahkruger.com
http://zoneonearts.com.au/deborah-kruger/

4.1.2019
Charles Gandy stickt Strümpfe und was für welche! Unbedingt sehenswert!
www.pinterest.de/aflexin/by-charles-gandy/
Ein englischsprachiges Interview mit ihm findet sich hier: https://blog.folkschool.org/2015/09/02/beyond-the-sock-with-master-knitter-charles-gandy/